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Eltern-ABC
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Impressum

Kurzkonzeption für interessierte Eltern

Die Einrichtung „Krippe und Kindergarten Rominger“ ist eine Einrichtung der Stiftung Rominger in Stuttgart. Die Stiftung ist ein freier, gemeinnütziger Träger, welcher seit 1878 den Stiftungszweck hat, diese Kindertagesstätte zu betreiben.
Aufgrund der Stiftungsgeschichte wurde in der Satzung festgelegt, dass Familien in sozialen Notlagen bevorzugt einen Platz für ihr Kind erhalten sollen.
Die Kindertagesstätte „Krippe und Kindergarten Rominger“ ist ein traditionsreiches Ganztageshaus mit 140 Betreuungsplätzen für Kinder von 0-6 Jahren (Stand 1.6.2014). Die Kinder werden in 10 Gruppen ausschließlich von pädagogischen Fachkräften betreut und begleitet. Hierbei liegt der Fachkräfteschlüssel bei 2,8 Vollstellen. Alle Fachkräfte haben einen Mindeststellenumfang von 80% um größtmögliche Kontinuität zu ermöglichen.

Die Räumlichkeiten teilen sich auf in ein Haupthaus mit Platz für 8 Gruppen von 0-6 Jahren und ein Nebengebäude mit zwei Krippengruppen für Kinder von 0-3 Jahren.

Das pädagogische Konzept ist auf feste Gruppen ausgerichtet, mit offenen, gruppenübergreifenden Angeboten und einem ritualisierten Tagesablauf. Besonderer Wert wird in der Praxis auf Bindungs- und Beziehungserfahrungen der Kinder gelegt. Das „Berliner Eingewöhnungsmodell“ ist dabei die Grundlage aller späteren Lern- und Selbstbildungsprozesse. Die Mitarbeiter verstehen Bildung als Selbstbildung. Diese geschieht in der aktiven Auseinandersetzung des Kindes mit der Welt. Der Prozess dabei ist entwicklungsoffen und situationsbezogen.
Die Einrichtung liegt gegenüber dem Marienhospital Stuttgart-Süd. Zum Gelände gehören ein großer Garten, sowie diverse Nebenräume wie ein Atelier und ein Matschraum, ein Bewegungsraum für die älteren Kinder sowie ein Bewegungsraum für die Kinder im Krippenalter.
Besonderen Wert legen wir in unsere Einrichtung auf den Schwerpunkt „Gesunde Ernährung“. Unser Mittagessen wird täglich frisch gekocht und angeliefert von einer inklusiven Einrichtung in der Nachbarschaft (Rudolf- Sophien-Stift).
Im Folgenden haben wir Ihnen in unserem „Rominger-ABC“ Stichworte mit Fachpraxis und konzeptionellen Überlegungen gefüllt.
Wir wünschen Ihnen  viel Spaß dabei und freuen uns auch über Rückmeldungen Ihrerseits. Schließlich sind auch wir als Pädagoginnen neugierig und arbeiten in einer lernenden Organisation,

Ihr Team von Krippe und Kindergarten Rominger 

 

 

A
Abholzeit:
Die Kernzeit unserer Betreuung liegt zwischen 9 und 14.30 Uhr. Nach dieser Zeit können Sie Ihr Kind flexibel abholen. Falls Sie Ihr Kind früher nach Hause nehmen möchten, so sprechen Sie dies bitte in der Gruppe ab.
Um zu signalisieren, dass Ihr Kind abgeholt ist, achten Sie bitte darauf, dass Ihr Kind sich persönlich von der Fachkraft verabschiedet. Abholberechtigt sind  nur die Personensorgeberechtigten eines Kindes. Soll Ihr Kind von einer anderen Person abgeholt werden, füllen Sie bitte eine entsprechende Vollmacht aus.
Kinder, die alleine nach Hause gehen dürfen, brauchen das schriftliche Einverständnis der Eltern. Kinder im Kindergartenalter sind oft nicht in der Lage, 
Verkehrssituationen richtig einzuschätzen. Deshalb lassen wir die Kinder nur auf Ihren ausdrücklichen Wunsch (Formular) mit Fahrzeugen wie Roller, Fahrrad etc. alleine nach Hause fahren       

Anrede
Die Kinder sprechen alle Fachkräfte mit  DU + Vornamen an. Auf Erwachseneneben bleiben wir beim SIE, gerne in der Kopplung SIE + Vornamen.

Aufsichtspflicht
Die Fachkräfte unserer Einrichtung sind während der vereinbarten Betreuungszeit für Ihr Kind verantwortlich. In dieser Zeit sind alle Kinder über die Gemeindeunfallkasse versichert. Auf dem Weg von und zur Einrichtung liegt die Aufsichtspflicht bei den Eltern. Bei gemeinsamen Veranstaltungen der Kita sind ebenfalls die Eltern aufsichtspflichtig, z.B. am Sommerfest oder am Laternenfest.

Ausflüge
Alle Gruppen des Hauses machen mit den Kindern Ausflüge in die nähere Umgebung. Diese werden passend zu den Gruppenthemen in verschiedenen Ausführungen und in unterschiedlicher Häufigkeit angeboten. Es kann Unterschiede zwischen den Gruppen geben, was wir bewusst als Gestaltungsfreiheit und Kindzentriertheit in der pädagogischen Arbeit pflegen und wertschätzen.

B
Beobachtung
In unserer Einrichtung legen wir besonderen Wert auf eine adäquate Entwicklungsbegleitung  jedes einzelnen Kindes. Hierzu führen wir Portfolios, welche Bildungs- und Lerngeschichten Ihres Kindes, Beobachtungsbögen, das Eingewöhnungstagebuch und Fotodokumentationen beinhaltet. Es soll dazu dienen, die individuellen Bildungsprozesse Ihres Kindes, die Vielfalt seiner Handlungen, Vorstellungen, Ideen, Werke und Problemlösungen zu dokumentieren. Diese Aufzeichnungen sind Grundlage für die weiteren Bildungsangebote durch die Fachkräfte. Um das Portfolio führen zu können, benötigen wir eine schriftliche Einverständniserklärung.

Besuchskinder
Wir freuen uns über Besuche von ehemaligen Kindergartenkindern. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir die Anzahl der Besuche eingrenzen müssen. Nach Absprache mit den Fachkräften der jeweiligen Gruppe kann Ihr Kind die Einrichtung in den Schulferien an einem Vormittag besuchen

Bildungs- und Lerngeschichten
Beim Ansatz der Bildungs- und Lerngeschichten geht es darum, Erzählungen über die Bildungsprozesse eines Kindes anzufertigen, die das ganzheitliche Lernen widerspiegeln. Durch Erzählung entstandene Geschichten konzentrieren sich nicht nur auf das Kind allein, sondern berücksichtigen auch die Umgebung des Kindes, die Beziehung zwischen dem Kind und seinem Umfeld sowie die Situationen, in denen Lernprozesse stattgefunden haben. Zudem beziehen sie auch die Person der beobachtenden Erzieherin mit ein. Es wird die Bedeutsamkeit klar, die ein Vorgang für das Kind und auch für die Erzieherin hatte. Der Blick ist dabei auf den Lernprozess gerichtet: Es interessiert nicht so sehr, was die Kinder gelernt haben, sondern wie sie dies getan haben. Ziel ist es, sich den Bildungs- und Lernprozessen der Kinder durch Beobachtung und Dokumentation zu nähern und das Lernen in angemessener Weise zu unterstützen. Die BuLG werden im Portfolio gesammelt. Sie und Ihr Kind haben jederzeit die Möglichkeit Einblick in diese selbst gestalteten Ordner zu nehmen.  

Bringzeit
Bitte bringen Sie Ihr Kind bis spätestens 9 Uhr in die Kindergruppe. Um diese Zeit  startet pünktlich der Morgenkreis mit der Begrüßung aller Kinder. Dieses wichtige tägliche Ritual wird durch zu spät kommende Kinder stark gestört. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass wir Sie mit Ihrem Kind leider wieder heimschicken müssen, falls Ihr Kind mehr als dreimal zu spät kommt. Ausnahmen wie Arztbesuche o.ä. sprechen Sie bitte vorher in der Gruppe ab.

Beschwerdemanagement
Wir sehen Kritik als offene Entwicklungsfelder unserer Arbeit und freuen uns über offene und wertschätzende Rückmeldungen zu unserer Arbeit. Bei Problemen sprechen Sie bitte die jeweilige Fachkraft in der Gruppe an. Für weiterführende Gespräche steht die Gesamtleitung jederzeit zur Verfügung.

Bewegung
Spiel und Bewegung sind grundsätzliche Formen der kindlichen Aktivität. Unser pädagogisches Konzept basiert auf der Annahme, dass der Mensch nur als Ganzes vorstellbar ist: Denken, Fühlen, Handeln, Wahrnehmen und Bewegung sind miteinander verbundene Tätigkeiten und beeinflussen sich gegenseitig. Kinder wollen die Welt ganzheitlich erkunden – und dazu gehört Bewegung. Sie reagieren auf äußere Spannungen mit körperlichem Unwohlsein. Freudige Bewegungserlebnisse können zu einer körperlich und psychisch empfundenen Gelöstheit und Entspannung führen. Kinder machen wichtige soziale, emotionale und kognitive Erfahrungen, indem sie sich bewegen. So stellen sie Zusammenhänge in ihrer Alltagswelt her. Bewegungserfahrungen wirken sich positiv auf die Wahrnehmung, die Leistung, das Selbstwertgefühl, das Körpergefühl und auf das Sozialverhalten von Kindern aus.
Die Räume unserer Kindertagesstätte sind bewegungsfreundlich gestaltet. Neben einem großen Außengelände verfügt die Einrichtung über zwei Bewegungsräume. Im pädagogischen Alltag werden Wald- und Ausflugstage angeboten, wöchentliche Bewegungstage, sowie vielfältige Spiel- und Bewegungsanregungen im Tagesablauf.

C
Christliche Erziehung
Wir sind eine Einrichtung eines freien, konfessionslosen Trägers. Jedoch ist unsere Erziehung von christlichen und demokratischen Grundwerten getragen. In unserem Tagesablauf integrieren wir religiöse Feste und christliche Inhalte, die wir allen Kindern, egal welcher Konfession, anbieten.


D
Datenschutz
Alle Angaben von Ihnen und Ihrem Kind werden nach den datenschutzrechtlichen Vorgaben in ihrer jeweils gültigen Fassung streng vertraulich behandelt.

Demokratie
Kinder sind in der Lage, ihren Alltag bewusst und gezielt zu gestalten, Entscheidungen selbständig zu treffen, und auch Abstimmungen durch zuführen. So bietet der Morgenkreis den Kindern Raum, um über Gefühle, Erlebtes und Eindrücke zu sprechen und über Vorhaben demokratisch abzustimmen. Es werden Aktivitäten und Projekte geplant und Regeln gemeinsam festgelegt.

Durstlöscher
Die Kinder bekommen von der Einrichtung Tee und/oder Wasser zu trinken. Bitte geben Sie Ihrem Kind keine Getränke von zuhause mit. Je nach Jahreszeit und Besonderheit gibt es zur Abwechslung auch mal Kinderpunsch oder Säfte.

E
Eigentumsfächer
Jedem Kind steht in seinem Gruppenraum ein Eigentumsfach für Selbstgebasteltes oder für Schätze zur Verfügung. Bitte nehmen Sie regelmäßig mit Ihrem Kind den Inhalt mit nach Hause.

Elternbeirat
Der Elternbeirat ist das von Eltern gewählte Gremium um im Kontakt mit den Fachkräften und dem Träger eine qualitätsvolle Pädagogik im Haus zu fördern. Jede Gruppe wählt zu Beginn des Kindergartenjahres im September jeweils einen Elternbeirat bzw. eine Elternbeirätin und deren Stellvertreter bzw. Stellvertreterin. Das gewählte Gremium erwählt dann die Mitglieder des Vorsitzes. Sie erhalten jährlich mit der Einladung zu dieser Wahl die Rahmenbedingungen, Rechte und Pflichten schriftlich ausgehändigt.

Elternpartnerschaft
Die Elternpartnerschaft ist ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit und im Orientierungs- und Bildungsplan Baden- Württemberg abgebildet. Der Kontakt zu den Eltern und das Wissen um die häusliche Situation helfen uns dabei, die Kinder kennen und verstehen zu lernen. Veranstaltungen in unserer Einrichtung bieten die Möglichkeit, dass Eltern sich auch untereinander besser kennenlernen und eigene Erfahrungen austauschen können. Wir wünschen uns im Interesse des Kindes eine gute und intensive Zusammenarbeit.

Entwicklungsgespräche
Im „Tür- und Angelgespräch“ haben Eltern die Möglichkeit, kurze Informationen mit der Fachkraft auszutauschen. Ausführliche Eltern- und Entwicklungsgespräche (mind. 1 Gespräch pro Kind jährlich ist verpflichtend) finden nach vorheriger Terminvereinbarung statt. Grundlage für die Gespräche sind Beobachtungen der individuellen Entwicklung des Kindes. 

Erziehung und Erziehungsziele
Erziehung ist die Hauptaufgabe des Erwachsenen im Kontakt mit dem Kind. Erziehung benötigt eine partizipative Haltung und eine stabile Beziehung zwischen den Beteiligten. Sie dient der Weitergabe von Kulturtechniken und vermittelt dadurch gesellschaftliche Werte und Normen. Erziehung findet in unserer Einrichtung auf zweierlei Weise statt:

Erziehung ist Teil eines umfassenden Sozialisationsprozesses, in welchem der Erwachsene bewusst in die kindliche Persönlichkeitsentwicklung eingreift. Das Ziel ist, dass das Kind zu einer verantwortungsvollen, sozialen, selbstständigen und leistungsfähigen Persönlichkeit heranreift.
Wir legen Wert auf eine gute Erziehungspartnerschaft mit den Eltern. Im gemeinsamen Kontext der Erziehungsziele profitiert das Kind.

F
Familienfrühstück
Jede Kindergruppe bietet jährlich zwei Familienfrühstücke an. Diese finden vormittags in der Bringzeit statt und laden zum gemeinsamen Austausch ein. Die jeweiligen Termine finden Sie an der Gruppenpinnwand.

Ferien
Unser Haus schließt insgesamt 23 Tage im Jahr, davon drei Wochen in den Sommerferien. Den Schließplan erhalten Sie im Herbst für das kommende Jahr.

Fotograf
Die Fachkräfte fotografieren selbst jährlich ihre Kindergruppe. Es werden keine externen Fotografentermine angeboten.

Fundsachen
Im Eingangsbereich befindet sich eine Schatzkiste für gefundene und nicht zuzuordnende Kleidung.

G
Geburtstag
Einer der wichtigsten Tage im Jahr ist für jedes Kind sein Geburtstag. Wir möchten diesen Tag auch bei uns feiern. Die Eltern können nach Absprache mit der Fachkraft eine Kleinigkeit zum Essen mitbringen. Bitte geben Sie keine "Päckchen" zum Verteilen an die Kinder mit, denn der einzige Beschenkte an diesem Tag ist das Geburtstagskind.

H
Haftung
Bitte versehen Sie alle persönlichen Gegenstände Ihres Kindes mit dessen Namen. Denn bei Verlust, Beschädigung oder Verwechslung können wir keine Haftung übernehmen.
 
Hausschuhe
Jedes Kind benötigt Hausschuhe. Ihr Kind sollte sich damit gut bewegen können und sie selbständig an- und ausziehen können. Flip-Flops und Sandaletten ohne Fersenriemen empfehlen wir nicht. Bitte überprüfen Sie auch in größeren Abständen die passende Schuhgröße. Kinderfüße wachsen schneller als oftmals gedacht.

Homepage
Sie können gerne Inhalte über unsere pädagogische Arbeit, Konzeption oder Personal auf unserer Homepage unter www.romingertagheim.de nachlesen.

Hospitation
Darunter verstehen wir eine Möglichkeit für Eltern,sich als Gäste in unserer  Einrichtung aufzuhalten, um die innere Struktur, unsere Arbeitsabläufe und das Verhalten des eigenen Kindes im Kindergarten kennenzulernen. Zum Schutz der betreuten Kinder muss vor der Hospitation ein Formular zur Schweigepflicht unterschrieben werden. Gerne nimmt die betreuende Gruppenleitung am Ende Ihre Eindrücke entgegen. 

I
Informationen
Alle für Sie wichtigen Informationen aus unserer Einrichtung hängen an der Gruppenpinnwand aus, oder werden Ihnen durch Elternbriefe weitergegeben. In jedem Quartal erscheint unsere Elternzeitschrift „Rominger-Blättle“. Selbstverständlich dürfen Sie uns auch jederzeit ansprechen.

Interkulturelle Erziehung
Wir betreuen Kinder aus mehr als 20 verschiedenen Nationen. Unser Verständnis von interkultureller Erziehung basiert auf der Annahme, dass durch das Erkennen von Unterschiedlichkeiten und Gemeinsamkeiten eigene Annahmen überdacht und neue Lösungsstrategien bei Problemen gefunden werden. Hierbei stehen alle Kulturen gleichberechtigt nebeneinander, Lernprozesse werden auf beiden Seiten ausgelöst, Vielfalt erlebt, Respekt, Anerkennung, wechselseitige Achtung und Toleranz gelebt. Im pädagogischen Alltag haben wir folgende Ziele:
Das Kind soll

Besonders gut gelingt das, wenn interkulturelles Lernen im Alltagsgeschehen fest verankert ist.

Inklusion
Wir betreuen in unserer Einrichtung auch Kinder mit körperlichen, geistigen oder psychischen Beeinträchtigungen sowie verhaltenskreative Kinder. Durch Kooperationen mit Fachdiensten und dem Gesundheitsamt ist es möglich, zusätzliche individualisierte Betreuung für diese Kinder in der Gruppe anzubieten.

K
Kleidung
Bitte achten Sie auf wettergerechte Kleidung. Im Sommer ist es unbedingt notwendig, dass Ihr Kind einen Sonnenhut dabei hat. Um Verwechslungen ausschließen zu können, versehen Sie bitte die Kleidung mit dem Namen ihres Kindes.

Krankheiten
Bitte sagen Sie uns Bescheid, wenn Ihr Kind erkrankt ist. Bei einigen ansteckenden Krankheiten benötigen wir danach ein ärztliches Attest, dass eine Ansteckung nicht mehr möglich ist (siehe Formular Infektionsschutz). Erst dann kann Ihr Kind wieder unsere Einrichtung besuchen. Über das Auftreten ansteckender Krankheiten werden Sie durch einen Aushang im Eingangsbereich informiert.

Kündigung
Eine Abmeldung während des Kindergartenjahres ist mit einer Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Monatsende möglich.
Einer Kündigung bedarf es nicht, wenn das Kind zum Ende des Kindergartenjahres in die Schule überwechselt. Die Stiftung Rominger als Träger der Einrichtung kann das Vertragsverhältnis mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende schriftlich kündigen. Kündigungsgründe können z.B. sein, wenn das Kind unentschuldigt über einen längeren Zeitraum fehlt oder bei wiederholter Nichtbeachtung der in der Kindergartenordnung aufgeführten Pflichten der Eltern trotz schriftlicher Abmahnung.

L
Lernen und Bildung
Die ersten Lebensjahre sind durch schnelle und vielfältige Entwicklungsprozesse gekennzeichnet. Lernvorgänge spielen hierbei eine entscheidende Rolle. Unter Lernen bei Kindern verstehen wir den beiläufigen und absichtlichen Erwerb von geistigen, körperlichen, sozialen und emotionalen Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kompetenzen. Bildung ist dabei eine besondere Form des Lernens: das Kind wählt und eignet sich aktiv Wissen und Können an. Ergebnisse der Hirnforschung belegen diese Aussage eindringlich. Wir bieten für Ihr Kind den Rahmen, den individuellen
Selbstbildungsprozess Ihres Kindes zu unterstützen. Die Mitarbeiter verstehen Bildung als Selbstbildung des Kindes. Diese geschieht in der aktiven Auseinandersetzung des Kindes mit der Welt. Der Prozess dabei ist entwicklungsoffen und situationsbezogen.

M
Medikamente
Wir geben Kindern keine Medikamente, da wir grundsätzlich gesunde Kinder in der Einrichtung begleiten. Eine Ausnahme gibt es bei chronischen Krankheiten oder Notfallmedikamenten. Hierzu ist es erforderlich, dass Sie im Bedarfsfall ein entsprechendes Formular ausfüllen und unterschreiben. Globuli, Nasensprays o.ä. werden nicht verabreicht.



Mittagessen
In unserer Ganztageseinrichtung wird ein täglich frisch gekochtes und ausgewogenes Mittagessen angeboten. Die wöchentlichen Speisepläne mit der Deklaration von möglichen Zusatzstoffen und Allergenen sind im jeweiligen Flur und auf der Homepage zu finden. Diese orientieren sich an den Empfehlungen der Landesinitiative BeKi- Bewusste Kinderernährung des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württembergs.
Falls Ihr unter einem Jahr altes Kind die Einrichtung besucht, bitten wir Sie, Gläschenkost mitzugeben (gegen Verrechnung des Kassenbelegs).
Für alle Kinder fällt für das Mittagessen, den Nachmittagssnack sowie die pädagogische Begleitung bzw. das Füttern eine monatliche Verpflegungspauschale an (z.Zt. 95€ pro Monat)

N
Neue Kinder- Eingewöhnung
Die Aufnahme in unsere Einrichtung ist eine große Veränderung im Leben Ihres Kindes und für die Familie. Sich für einige Stunden voneinander trennen, mit fremden Kindern spielen und auseinander setzen, sich in unbekannten Räumlichkeiten und mit den Fachkräften zurechtzufinden, fällt oft nicht leicht. Die Eingewöhnung in die Kindergruppe erfolgt langsam und sanft nach dem „Berliner Eingewöhnungskonzept“. Dieses an die Rominger angepasste Konzept erhalten Sie mit den Aufnahmeunterlagen als separate Schrift.

Notfallnummer
Bitte teilen Sie uns sofort mit, falls sich Ihre Kontaktdaten verändert haben. Nur so können wir Sie im Notfall sofort erreichen.

O
Obst
Uns ist es wichtig, dass Ihr Kind täglich frisches Obst und Gemüse isst. Die Einrichtung ist Partner im EU-Projekt „Schulfrucht“, welches uns täglich frisches Bio- Obst und Gemüse zur Verfügung stellt. Die Stiftung beteiligt sich mit der Hälfte der Kosten an den Ausgaben. In den jeweiligen Gruppen gibt es eine tägliche, jahreszeitlich orientierte Zwischenmahlzeit mit vielen Vitaminen.  

Öffnungszeiten
Wir sind eine Ganztageseinrichtung mit zehnstündiger Öffnungszeit täglich von 7-17 Uhr.


P
Pädagogisches Konzept
Das pädagogische Konzept ist auf feste Gruppen ausgerichtet, mit offenen, gruppenübergreifenden Angeboten und einem ritualisierten Tagesablauf. Besonderer Wert wird in der Praxis auf Bindungs- und Beziehungserfahrungen der Kinder gelegt. In der Einrichtung wird der Orientierungs- und Bildungsplan von Baden-Württemberg  mit dem Ansatz der Bildungs- und Lerngeschichten nach Margret Carr umgesetzt. Im Krippenbereich werden konzeptionelle Eckpunkte der Pädagogik nach Emmi Pikler umgesetzt, im Kindergartenbereich ist ein Schwerpunkt die Bewegungsentfaltung nach Elfriede Hengstenberg. In beiden Altersbereichen steht jeweils eine zusätzliche Fachkraft für Sprache zur Verfügung.
Unsere pädagogische Arbeit ist auf die Hauptschwerpunkte der Bewegungsentfaltung, der gesundheitsbewussten Ernährung und der Sprachförderung ausgerichtet.
Alle Kinder können die Einrichtung bis zum Schuleintritt besuchen. In sogenannten Tandem-Gruppen werden die Kinder sanft an den Übergang Krippe-Kindergarten-Schule herangeführt.

Parken
Vor unserem Gebäude stehen Ihnen drei Kurzzeit-Parkplätze zur Verfügung. Aufgrund des großen Bedarfes bitten wir Sie darum, in der Eingewöhnungszeit NICHT direkt vor dem Haus zu parken, ebenso wenn Sie längere Gespräche führen.
Das Parken in der Bucht der Bushaltestelle ist verboten und wird von der Ordnungsbehörde stark kontrolliert.

Portfolio
Das Portfolio ist ein individueller Ordner, in dem sämtliche Bildungs- und Lerngeschichten, Beobachtungsbögen und andere Dokumentationen zu den Bildungs- und Lernerfolgen Ihres Kindes sowie seiner Entwicklung festgehalten werden. Er ist das Eigentum Ihres Kindes und wird im Gruppenraum zur Ansicht aufbewahrt. Am Ende der Rominger- Zeit  wird der Ordner Ihrem Kind als Geschenk überreicht.

R
Regeln und Rituale  
In unserer Einrichtung erfahren und leben die Kinder gewisse Regeln, die für
das Zusammenleben in einer Gruppe notwendig sind. Rituale gliedern den Tages- oder Wochenablauf und verhelfen dadurch zu Orientierung und Sicherheit.

S
Sonnencreme
Bitte cremen Sie ab dem späten Frühjahr Ihr Kind täglich mit Sonnencreme ein, bevor Sie es in die Kindertagesstätte bringen. Am Nachmittag cremen die Fachkräfte mit einer hauseigenen Sonnencreme nach. Bei Kindern mit Hautirritationen bringen Sie bitte eine eigene Creme mit.

Spiel
Das Spielen ist die Methode des Kindes, sich zu bilden und die Eindrücke aus seiner Umwelt zu verarbeiten. Wir legen großen Wert auf reichliche Freispielzeiten am Tag, in denen Ihr Kind nach eigenen Bedürfnissen Spielthemen, Spielpartner und Spielort frei wählen kann.

Sprachförderung
Die sprachliche Begleitung im Alltag ist ein sehr wichtiger konzeptioneller Schwerpunkt unserer Arbeit. Hierfür haben wir sowohl für den Krippenbereich als auch für den Kindergartenbereich jeweils Fachkräfte angestellt. Für die älteren Kinder mit Sprachschwierigkeiten finden wöchentliche Kleingruppentreffs zur gezielten Sprachförderung statt.

Süßigkeiten
Um Kinder nicht zu früh Krankheitsrisiken auszusetzen, ist der Verzehr von Süßigkeiten in der Einrichtung auf Feste und Geburtstagsfeiern beschränkt. Bitte geben Sie deshalb keine Schokolade, Gummibärchen, Milchschnitte o.ä. mit.

T
Tagesablauf
Der Tag ist in verschiedene Spiel-, Essens- und Ruhephasen gegliedert. Eine zeitliche Aufstellung erhalten Sie mit den Anmeldeunterlagen.

Träger der Einrichtung
Träger unserer Einrichtung ist die freie gemeinnützige „Stiftung Krippe und Kindergarten Rominger“. Diese schon über 140 Jahre alte Stiftung hat als einzigen Stiftungszweck den Betrieb unserer Kita. Näheres erfahren Sie zur spannenden Stiftungsgeschichte auf unserer Homepage www.romingertagheim.de
Sehr gerne kann die Arbeit mit einer Spende unterstützt werden, die in vollem Umfang den Kindern im Haus zugutekommt. Kontodaten ersehen Sie auf der Rückseite des „Rominger-Blättles“ oder auf der Homepage.
Direkten Kontakt zur Geschäftsführung der Stiftung erhalten Sie über die
Email-adresse vorstand@romingertagheim.de

Turnen
Sowohl dem Krippenbereich als auch dem Kindergartenbereich steht jeweils ein großzügiger Bewegungsraum zur Verfügung. Die einzelnen Gruppen können diese Räume flexibel nutzen. Im Kindergartenbereich gibt es feste Turntage, im Krippenbereich wird eine wöchentliche Bewegungsstunde mit einer externen Gymnastiklehrerin für die älteren Kinder angeboten.

U
Unfall
Sollte sich Ihr Kind verletzen, werden Sie sofort benachrichtigt. Im Notfall sorgen wir sofort für ärztliche Behandlung.

 

V
Vesper- schwäbisch: Fäschbor
Geben Sie Ihrem Kind täglich eine Kleinigkeit zum Frühstücken mit, sofern es zuhause nicht gegessen hat. Bitte achten Sie auf ein abwechslungsreiches, gesundes Vesper mit Obst oder frischem Gemüse.

W
Wechselwäsche
Ihr Kind benötigt Kleidung zum Wechseln.
Wir empfehlen, dass Sie eine komplette, jahreszeitlich entsprechende Wechselkleidung in einer Tasche am Garderobenhaken Ihres Kindes deponieren. Bitte denken Sie daran, dass Ihr Kind im Laufe der Zeit wächst!

Wochenrückblick
Jede Gruppe hängt in einer Übersicht an ihrer Gruppenpinnwand aus, welche pädagogischen Tagesangebote durchgeführt wurden.

X
Xylophon
….. spielen wir noch nicht unbedingt perfekt, aber Musik begleitet uns täglich J
Jede  Krippengruppe und jede Kindergartengruppe hat ein Grundsortiment an Instrumenten zur Verfügung. Diese werden im täglichen musikalischen Morgenkreis eingesetzt, ebenso wie bei gezielten Bildungsangeboten oder im Freispiel zum Kennenlernen der Klänge und der Handhabung.

Y
Yoga und andere Entspannungsmöglichkeiten (schlafen, ruhen)
Yoga und andere Entspannungsmöglichkeiten (schlafen, ruhen)
Ein Tag in der Einrichtung ist für ein Kind wie ein Arbeitstag für uns Erwachsene. Für Kinder ist es essentiell, dass sie ihrem  Schlaf- und Ruhebedürfnis ausreichend nachkommen können. In jedem Gruppenraum gibt es eine Rückzugsecke.
In allen Kindergruppen ist ein fester Nachmittagsschlaf im Tagesablauf  vorgesehen. Die ältesten Kinder, die nicht mehr schlafen, werden in dieser Zeitspanne in einer Ruhegruppe zusammengefasst. Sie haben die Möglichkeit bei leiser Musik oder mit Geschichtenerzählungen durch eine Fachkraft, sich zu entspannen und neue Kräfte zu sammeln.
Bitte haben Sie als Eltern Verständnis, dass wir Ihr Kind zum eigenen Wohl nicht vorzeitig wecken. In begründeten Ausnahmefällen bestehen wir auf mindestens eine Stunde Schlaf, da die Tiefschlafphase der Gesunderhaltung dient.


Z
Zähne putzen    
Wir putzen einmal täglich nach dem Mittagessen mit den Kindern die Zähne. Hierfür stehen eine kostenlose Zahnbürste, Zahncreme und ein eigener Becher zur Verfügung. Das Zähneputzen in der Einrichtung ersetzt nicht die Notwendigkeit, dass Sie zuhause am Morgen und am Abend gründlich putzen. Im Krippenbereich ist das Zähneputzen als ein Bildungsangebot für das Kleinkind zu verstehen, sich an eine Zahnbürste zu gewöhnen.


Zusammenarbeit und Netzwerken
Wir arbeiten sehr eng mit den Kitas in Stuttgart-Süd zusammen. Als Mitgliedseinrichtung beim Verband freier Träger in Stuttgart (VFUKS) sowie im Evangelischen Landesverband für Kitas in Stuttgart sind wir Netzwerkpartner. Es gibt eine enge Zusammenarbeit mit dem Gesundheitsamt, dem Sozialamt und dem Jugendamt sowie mit sämtlichen anderen Institutionen, Einrichtungen und Ämtern, welche uns in unserer Arbeit unterstützen, Sie als Eltern beraten können oder auch das Wohl und die Entwicklung Ihres Kindes positiv fördern können.

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